Der Schlaatz-Bürgerclub bringt ins Gespräch

Bürgerclub
// 07.11.2017 // Martina Wilczynski

In unserer Stadt gibt es viele Orte, die als  ein "Wohnzimmer für alle" bezeichnet werden können. So ein Wohnzimmer ist das Friedrich-Reinsch-Haus im Potsdamer Stadteil Am Schlaatz auch.

In dieser Atmosphäre hatte am vergangenen Donnerstag der Schlaatz-Bürgerclub stattgefunden.  Eingeladen wurden dazu Kerstin Kirsch,  die Geschäftsführerin der GEWOBA-POTSDAM und Bernd Rubelt,  Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Stadt Potsdam.  Der Einladung waren neben etwa 30 Bürgerinnen und Bürgern, auch der Geschäftsführer des Vereins Soziale Stadt Potsdam e.V,  Daniel Beermann,  der SPD-Stadtverordnete, Marcel Piest,  die Quartiersmanagerin,  Kathrin Feldmann  und Vertreter/innen der Stadtverwaltung Potsdam gefolgt.

Zunächst gab die Moderatorin Martina Wilczynski,  die Möglichkeit dass Frau Kirsch und Herr Rubelt sich vorstellen konnten. Beide bringen viele unterschiedliche Erfahrungen mit, um mit einer gewissen Frische ihre Aufgaben angehen zu können. Dadurch konnten die Zuhörernden den Eindruck gewinnen,  dass Beide  gut anpacken können. Und das werden sie gerade auch bei uns im Stadtteil zukünftig unter Beweis stellen müssen. Kerstin  Kirsch berichtete, dass im engen Kontakt mit den anderen Vermietergesellschaften, auch der Deutschen Wohnen, an dem was in der Visionswerkstatt Schlaatz _2030  herausgearbeitet wurde, angeknüpft wird. Um in breiter Aufstellung, die Entwicklung im Stadtteil  zu schultern .


Ein unbedingtes Muss ist es, mit all diesen Vorhaben und gewonnenen Erkenntnissen zu einem gekonnten Imagewandel, zu einer neuen Identität beizutragen. Die Leute sind es leid immer in den Medien zu erfahren, wie schlimm hier alles im Stadtteil  sei.Gibt es doch so viel hier zwischen den Kiezen, Horsten, Höfen und der alten Zauche, was den Schlaatz wie "eine Ikone" dastehen lässt, wie Bernd Rubelt es ausdrückte. So war dieser Abend auch mit sehr viel Zuspruch zu erleben. Das viele Grün, die umfangreichen Begegnungsangebote im Stadtteil  und seine engagierten Bürgerinnen und Bürger, sind da nur einige Punkte die hier ins Gewicht fallen.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die zukünftigen Entwicklungen vor unserer Haustür zu einem Vorzeigestadtteil zeigen werden. In einem waren sich alle klar, diese werden nicht ohne  eine breite und gewollte Beteiligung der Menschen  aus dem Stadtteil  stattfinden. Da gibt jetzt schon weitere  Verabredungen mit Herrn Rubelt und Frau Kirsch.  Beide haben an diesem Abend in einer guten und fast gemütlichen Atmosphäre viele Anregungen mitnehmen können. Bei aller Schwere der vielen Themen und kritischer Blicke, ist es immerauch sehr hilfreich, so auseinander zu gehen, dass man sich auf das nächste Mal freut. Schließlich  steht einiges auf dem Spiel. Das kann nur dann gelöst werden, wenn die Umstände für eine gemeinsame Bereitschaft vorhanden sind.  Dieser Abend hat Dank der Mitwirkung aller Seiten sehr dazu beitragen können.  Dafür an dieser Stelle meinen herzlichen Dank!


Der nächste Schlaatz-Bürgerclub findet am 14.Dezember um 18 Uhr im Friedrich-Reinsch-Haus statt. Es wird weihnachtlich so viel sei schonmal verraten. Die Einladungen dazu gehen zeitnah zu.

Fragen zur Arbeit des Schlaatz-Bürgerclub können Sie gerne unter: buergerclub@friedrich-reinsch-haus.de stellen.
Die Leiterin und Ansprechpartnerin für den Schlaatz-Bürgerclub Martina Wilczynski  freut sich darauf.

( Fotos: Martina Wilczynski / Konrad Wilczynski)

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