SchlaatzWalk Campus Schlaatz

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Am Mittwoch, dem 22. April 2026, fand der SchlaatzWalk zum Campus Schlaatz statt. Bei frühlingshaftem Wetter und begleitet vom Geschehen auf dem Marktplatz, darunter eine Fahrraddemonstration, ein Geburtstagsfest der AWO Schatztruhe und ein Filmdreh im Bürgerhaus, machte sich die Gruppe auf den Weg zum geplanten Campusstandort. 

Als Expert:innen begleiteten Tim Spotowitz, Leiter des Bürgerhauses, Angela Fleischer von 1 qkm Bildung, Robert Werner, AG-Leiter Bildung bei der Landeshauptstadt Potsdam, André Schwarz aus dem Bereich Stadtplanung der Landeshauptstadt Potsdam mit Zuständigkeit für den Schlaatz, Philipp Hössel vom Entwicklungsbeauftragten Stadtkontor sowie Vertreter:innen des Fördervereins der Weidenhof-Grundschule und des Schlaatzrat den Rundgang. 

Im Bürgerhaus am Schlaatz ist derzeit eine Ausstellung zur geplanten Entwicklung des Campus Schlaatz zu sehen. Sie zeigt die Ergebnisse des Wettbewerbs für das Gelände rund um die Weidenhof-Grundschule, das Bürgerhaus und die Medienwerkstatt. Drei Entwürfe wurden ausgezeichnet und bilden eine Grundlage für die weiteren Planungen. 

Geplant sind unter anderem die Sanierung und Erweiterung der Grundschule für den Ganztagsbetrieb, die Weiterentwicklung des Bürgerhauses als zentraler Ort im Stadtteil, die räumliche Anpassung des Jugendclubs sowie ergänzende Neubauten und Freiflächen. 

Der Campus Schlaatz soll künftig Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an einem Ort bündeln und als Treffpunkt im Stadtteil gestärkt werden. Die Ausstellung bietet Interessierten die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. Die Umsetzung des Gesamtprojekts ist bis 2032 vorgesehen. 

Die Ausstellung war das Ziel des SchlaatzWalks an diesem Tag. Der Rundgang begann jedoch auf der Schlaatzer Welle mit Blick auf die Weidenhof-Grundschule und das Bürgerhaus. Dort erläuterten André Schwarz und Robert Werner die Vorstellungen der Landeshauptstadt Potsdam für diesen Bereich und ordneten die Planungen in den größeren städtebaulichen Zusammenhang ein. 

Beim nächsten Halt schilderten Angela Fleischer und Tim Spotowitz ihre Einschätzungen zu den geplanten Raumnutzungen und den vorgesehenen Raumgrößen. Aus Sicht mehrerer Beteiligter waren die Raumaufteilungen in allen drei prämierten Entwürfen noch nicht ausreichend ausformuliert. André Schwarz betonte, dass im weiteren Verfahren noch Lösungen entwickelt werden könnten. 

Anschließend besuchte die Gruppe gemeinsam die Ausstellung im Bürgerhaus. Dort stellte André Schwarz die drei prämierten Entwürfe des Wettbewerbs vor. Ein Mitglied des Fördervereins der Schule griff nochmals zentrale Kritikpunkte am Siegerentwurf auf. Daran anschließend entwickelte sich ein Austausch über mögliche alternative Lösungen. 

Wir bedanken uns für das zahlreiche Erscheinen und den konstruktiven Austausch zu diesem wichtigen Vorhaben. Auch dieses Mal wird es wieder einen Podcast zum Nachhören geben. 

Das PlanLabor-Team 


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