Mehr Raum für Nachbarschaft


In Zukunft werden Hitzewellen den Menschen, insbesondere in Städten, zunehmend zu schaffen machen. Neben der Vorsorge in der eigenen Wohnung leisten Freiräume einen wichtigen Beitrag zur Hitzevorsorge.  

Im Otterkiez startet das Projekt „Mehr Raum für Nachbarschaft“.  Es ist Teil des Programms ExWoSt (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) Modellvorhabens „Urban Heat Labs – Hitzevorsorge in Stadtquartieren und Gebäuden“.

Ziel des Projektes ist es, Straßen und Freiflächen so zu gestalten, dass sie mehr Platz für die Nachbarschaft bieten – zum Treffen, Spielen und Ausruhen und ein Ort mit angenehmeren Temperaturen im Sommer. 

Wo? In der Nachbarschaft rund um den Otterkiez. 

Wer kann mitmachen? Alle Bewohner:innen sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ideen, Meinungen und Erfahrungen sind ausdrücklich erwünscht und fließen in die Planung ein. 

Was passiert? Für einige Monate wird ausprobiert, wie neue Ideen im öffentlichen Raum funktionieren. Zum Beispiel mehr Grün, neue Sitzmöglichkeiten oder Orte zum Begegnen. Diese Testphase nennt sich Reallabor: Es wird ausprobiert, beobachtet und dazugelernt. Noch ist nicht alles festgelegt – vieles entsteht Schritt für Schritt gemeinsam. 

Wann? Im Frühjahr 2026 beginnt die Vorbereitung. Im Spätsommer bis Herbst 2026 wird das Projekt für drei Monate am Otterkiez umgesetzt. In dieser Zeit finden Veranstaltungen direkt vor Ort statt. 

Warum? Mehr Schatten, mehr Aufenthaltsorte und mehr Platz für Nachbarschaft helfen dabei, sich im Alltag wohler zu fühlen. 
Gleichzeitig wird gemeinsam probiert, was gut funktioniert – nicht nur für den Otterkiez, sondern auch für andere Bereiche im Schlaatz. 

Umgesetzt wird das Vorhaben von einem Team aus Fachleuten für Straßen, Grünflächen und Beteiligung. Auftraggeberin ist die Landeshauptstadt Potsdam, vertreten durch die Stadtkontor Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH im Rahmen des ExWoSt (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) Modellvorhabens „Urban Heat Labs – Hitzevorsorge in Stadtquartieren und Gebäuden“. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung  https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/exwost/jahr/2024/urban-heat-labs/01-start.html  


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